Brand News

Ready? Go, Turbo!

Nach der Pandemie oder mit der Pandemie: die Ausgangslage ist Ansichtssache. Fest steht: Das Startkommando für die an Covid-19 gereifte Immobilienbranche ist bereits erfolgt. Mit der Erwirtschaftung von rund 18 Prozent des EU-Bruttoinlandsprodukts (BIP) und dem Stellen von mehr als 25 Prozent aller Unternehmen sowie etwa zehn Prozent aller Beschäftigten (Quelle: Eurostat) ist die Immobilien- und Baubranche einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige in Europa. Dass die Pandemie an diesem ökonomischen Riesen nicht spurlos vorübergehen konnte, versteht sich von selbst. „Disruption meets Resilience“ könnte man im Kampf der Protagonisten gegen die Krise titeln. Denn wie jedes einschneidende Erlebnis, das unverwischbare Spuren hinterlässt, hat Covid-19 die Branche dazu gezwungen, Eigenschaften zu entwickeln, um das Szenario nicht nur zu überstehen, sondern auch um es als Anlass für einen krisenfesten Neuanfang zu nehmen.

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Mega- und Metatrends der Immobilienbranche

Welche Leitthemen hat die schwere gesellschaftliche und wirtschaftliche Krise seit Frühjahr 2020 in der Immobilienwelt zutage gefördert? Woran müssen Unternehmen arbeiten, um die Gegenwart zu meistern und für die Zukunft fit zu sein? Ein Blick auf die Metatrends Resilienz, ESG und Employer Branding.

Seit mehr als eineinhalb Jahren ist die Corona-Pandemie weltweit das beherrschende Thema. Im medialen Vordergrund steht zumeist das Thema des Kampfes gegen die unmittelbaren gesundheitlichen Folgen des Virus. Eine große Beachtung wird ebenso ökonomischen Problemstellungen zuteil. Das betrifft in hohem Ausmaß die Bau- & Immobilienwirtschaft, die zu einem erheblichen Teil zur Stärke und zum Wachstum der Wirtschaft beiträgt und die Gesellschaft mit Lebens- und Arbeitsräumen versorgt. Dies lässt sich am Beispiel Europas mit Eurostat-Zahlen belegen: So erwirtschaftet die Immobilien- und Baubranche rund 18 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in der EU und vereinigt dabei mehr als 25 Prozent aller Unternehmen sowie etwa 10 Prozent aller Beschäftigten auf sich.

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Disruption meets Resilience – die Gewinner der Krise

Krisenfestigkeit als Überlebensfrage Ende Juni 2021 blicken wir auf rund eineinhalb Jahre zurück, die für eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderung stehen, wie wir sie in dieser Form in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr gekannt haben. Unternehmen aus ausnahmslos allen Branchen waren in dieser Zeit mit Rahmenbedingungen konfrontiert, die nicht nur Geschäftsmodelle massiv in Frage stellten, sondern das ökonomische Überleben zur Causa prima werden ließen. Die Pandemie hat deutlicher als alles andere zuvor gemacht, was Krisenfestigkeit konkret bedeutet – und was nicht. Wissenschaftliche Expertise Welche Qualitäten eine Unternehmensmarke haben bzw. entwickeln muss, um selbst im schlimmsten Sturm ein Fels in der Brandung zu sein, war auch für uns vom REB.Institute die essenzielle Fragestellung hinter der Real Estate Brand Value Study 2021. Unter dem Motto „Disruption meets Resilience“ haben wir den Scheinwerfer auf die Immobilienbranche gerichtet, mehr als 100.000 Branchenexperten aus 45 Ländern befragt, die Marktstellung von über 1400 Unternehmen beleuchtet und die wissenschaftliche Evaluierung mit Sonderstudien zu den zentralen Themen (Resilienz, ESG, Employer Branding und Digital Marketing Leadership) begleitet. Diamantener Beweis Herauskristallisiert haben sich dabei die „Strongest Brands“ – fortan gelistet im EUROPEAN REAL ESTATE 500 -, die gestern, am 23. Juni, im Rahmen von Europas größtem AWARD-Livestream-Event der Immobilienwirtschaft mit den REAL ESTATE BRAND AWARDS 2021 ausgezeichnet wurden. Nominierte Unternehmen sowie jene, die nun im Besitz eines Markendiamanten sind, können eines von sich mit Sicherheit behaupten: Sie zählen zu den stärksten Marken der Branche und zu den resilienten Gewinnern einer der größten Krisen der Wirtschaftsgeschichte.

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It`s the Icebear, stupid!

Mal Hand aufs Herz: wie lange wird es dauern, bis die Coronapandemie Schlagzeilen von den Titelseiten der Tageszeitungen auf die hinteren Plätze rutschen? Um es klar zu sagen: die Erosion der Covid Schlagzeilen hat schon begonnen. Scheint wohl mit dem zunehmenden, messbaren Impffortschritt zu korrelieren. Und noch eine Frage: wissen Sie welche Schlagzeilen „ vor Corona“ die Debatte bestimmt haben? Es war der Boom an den Immobilienmärkten und der Klimawandel. Während beim ersteren sich die Märkte in Licht (Wohnen, Quartiersentwicklung) und Schatten (Hotel & Einzelhandel) mittlerweile präsentieren, schießt das Thema „Klimawandel“ wieder auf TOP 1. Und ganz ehrlich, es ist auch gut so.

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Nachhaltigkeit – primär Prozess, erst dann Produkt

Decarbonisierung als Megatrend Im Hinblick auf die Covid-19 Pandemie scheinen die langfristigen Folgen des Klimawandels in den Hintergrund geraten zu sein. Die weltweite Erwärmung stellt uns aber vor die größte Herausforderung der Menschheit und übertrifft die ökonomischen Auswirkungen des globalen Corona-Schocks um das Vielfache. Bislang werden die Kosten klimaschädlichen Handelns noch völlig unzureichend berücksichtigt – mit dem Ergebnis, dass die Folgen und Risiken des Klimawandels und der Klimapolitik in finanziellen Assets nicht vollständig eingepreist sind. Dies scheint sich allerdings zu ändern: So zeigen mittlerweile Institutionen wie die EZB, die Bafin oder die Bundesbank große Bemühungen, die Klimarisiken abzubilden. Die EZB hat zum Jahresanfang 2021 „grüne Anleihen“ als Sicherheiten akzeptieren, deren Zinskupons an Nachhaltigkeitsziele geknüpft sind. Diese können auch im Rahmen der Ankaufprogramme erworben werden, sollten die übrigen Zulässigkeitskriterien erfüllt sein. Entsprechend bleibt das Thema Decarboniserung auch in der Immobilienbranche weiterhin ein Leitfaden für die kommenden Jahre. Immobilien als Problemkinder Um dieses Ziel zu erreichen, wenden Investoren unter anderem das Prinzip Manage to Green an – dieses basiert auf mehreren Eckpfeilern: Nachhaltigkeits-Grenzwerte bei Investitionen Alternativ Budgetierung für Anpassung an Grenzwert Formulierung konkreter CO2-Einsparziele Definierung eines Klimapfades bis 2050 Da noch etwa drei Viertel aller Immobilien mit Gas und Öl geheizt werden, welche gleichzeitig die emissionsreichsten Heizarten sind, hat die Gebäudewärme mit wiederum mehr als drei Viertel des gesamten CO2-Ausstoßes entsprechend die größten Einsparpotenziale. Aufgrund des Trends, bei Neubau- oder Renovierung mittlerweile emissionsärmere Heizarten zu verbauen, ist davon auszugehen, dass sich hierdurch mittelfristig die Emissionen signifikant reduzieren werden. Darüber hinaus sorgt die zusätzlich bezogene Energie, bzw. Elektrizität und Fernwärme, für einen weiteren signifikanten Anteil des CO2-Ausstoßes von Immobilien. Sofern dieser infolge der Energiewende sinkt, wird auch die Immobilienwirtschaft deutlich umweltfreundlicher. Social Impact verdeutlich die Metamorphose der Nachhaltigkeitsevolution Doch auch wenn die ökologische Dimension sehr zu drängen scheint, darf ebenso der soziale Aspekt innerhalb von ESG nicht außer Acht gelassen werden, beziehungsweise der Effekt den die Immobilienwirtschaft auf die Gesellschaft hat. Sozialen Thematiken innerhalb der Immobilienwirtschaft kommt jedoch wiederum zugute, dass durch die niedrige Zinslage bedingt, Investitionen in die etablierten Assetklassen gestiegen – und somit die Renditen gesunken sind. Infolgedessen sind alternative Investitionsmöglichkeiten in den Vordergrund gerückt, unter den Sozialimmobilien sind es insbesondere Pflegefonds, welche aufgrund von mehreren Faktoren eine attraktive Investitionsmöglichkeit sind: Einerseits verzeichnen die meisten Gemeinden eine Unterversorgung von Pflegeimmobilien. Andererseits liefern sie wiederum einen verhältnismäßig sicheren Cash-Flow und haben aufgrund der demographischen Lage stabile Renditeaussichten. Prof. Dr. Thomas Beyerle Angesichts der insgesamt eher zögerlichen Ansätze der Immobilienwirtschaft, soziale Problematiken anzugehen, besteht im Kontext Social Impact also ein großes Potenzial für eine weitere Intensivierung von ESG-Investitionen. Abgesehen davon ist aber auch davon auszugehen, dass sich durch die Effekte der Corona-Pandemie auf unsere Gesellschaft weiterer Bedarf – und somit neue Investitionsmöglichkeiten für diese Kategorie hervortun.

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Die 12. Real Estate Brand Value Study als größte Markenwertstudie der europäischen Immobilienwirtschaft steht 2021 unter dem Motto „Disruption meets Resilience“.

2021 ist das Jahr eins nach Ausbruch der weltweiten Corona-Krise, die in die Wirtschaftsgeschichte als eines der herausforderndsten und schwierigsten Jahre seit Ende des zweiten Weltkrieges eingehen wird. Selten zuvor hat ein Ereignis Unternehmen an allen Orten dieser Erde und in allen Branchen so betroffen wie das Auftreten des folgenschweren Virus.

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(END-)STATION NACHHALTIGKEIT

Der Klimawandel ist längst Realität und die Immobilienwirtschaft ist mittendrin statt nur dabei. Ihr Anteil an den weltweiten Gesamtemissionen wird auf 40 Prozent geschätzt. Punkto CO2-Ausstoß gibt es global betrachtet keinen größeren Schadstoffverursacher als den Gebäude- und Bausektor.

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STRESSTEST FÜR MARKEN

Eingebrochene Nachfrage, eingefrorene Transaktionen & Investitionen, nach Hause ausgelagerte Mitarbeiter, die Angst um ihren Job haben, und Unternehmen, die um das Überleben kämpfen – die Covid-19 Krise hat auch die Immobilienwirtschaft in vollem Umfang erfasst.

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