Brand News

Nachhaltigkeit – primär Prozess, erst dann Produkt

Decarbonisierung als Megatrend Im Hinblick auf die Covid-19 Pandemie scheinen die langfristigen Folgen des Klimawandels in den Hintergrund geraten zu sein. Die weltweite Erwärmung stellt uns aber vor die größte Herausforderung der Menschheit und übertrifft die ökonomischen Auswirkungen des globalen Corona-Schocks um das Vielfache. Bislang werden die Kosten klimaschädlichen Handelns noch völlig unzureichend berücksichtigt – mit dem Ergebnis, dass die Folgen und Risiken des Klimawandels und der Klimapolitik in finanziellen Assets nicht vollständig eingepreist sind. Dies scheint sich allerdings zu ändern: So zeigen mittlerweile Institutionen wie die EZB, die Bafin oder die Bundesbank große Bemühungen, die Klimarisiken abzubilden. Die EZB hat zum Jahresanfang 2021 „grüne Anleihen“ als Sicherheiten akzeptieren, deren Zinskupons an Nachhaltigkeitsziele geknüpft sind. Diese können auch im Rahmen der Ankaufprogramme erworben werden, sollten die übrigen Zulässigkeitskriterien erfüllt sein. Entsprechend bleibt das Thema Decarboniserung auch in der Immobilienbranche weiterhin ein Leitfaden für die kommenden Jahre. Immobilien als Problemkinder Um dieses Ziel zu erreichen, wenden Investoren unter anderem das Prinzip Manage to Green an – dieses basiert auf mehreren Eckpfeilern: Nachhaltigkeits-Grenzwerte bei Investitionen Alternativ Budgetierung für Anpassung an Grenzwert Formulierung konkreter CO2-Einsparziele Definierung eines Klimapfades bis 2050 Da noch etwa drei Viertel aller Immobilien mit Gas und Öl geheizt werden, welche gleichzeitig die emissionsreichsten Heizarten sind, hat die Gebäudewärme mit wiederum mehr als drei Viertel des gesamten CO2-Ausstoßes entsprechend die größten Einsparpotenziale. Aufgrund des Trends, bei Neubau- oder Renovierung mittlerweile emissionsärmere Heizarten zu verbauen, ist davon auszugehen, dass sich hierdurch mittelfristig die Emissionen signifikant reduzieren werden. Darüber hinaus sorgt die zusätzlich bezogene Energie, bzw. Elektrizität und Fernwärme, für einen weiteren signifikanten Anteil des CO2-Ausstoßes von Immobilien. Sofern dieser infolge der Energiewende sinkt, wird auch die Immobilienwirtschaft deutlich umweltfreundlicher. Social Impact verdeutlich die Metamorphose der Nachhaltigkeitsevolution Doch auch wenn die ökologische Dimension sehr zu drängen scheint, darf ebenso der soziale Aspekt innerhalb von ESG nicht außer Acht gelassen werden, beziehungsweise der Effekt den die Immobilienwirtschaft auf die Gesellschaft hat. Sozialen Thematiken innerhalb der Immobilienwirtschaft kommt jedoch wiederum zugute, dass durch die niedrige Zinslage bedingt, Investitionen in die etablierten Assetklassen gestiegen – und somit die Renditen gesunken sind. Infolgedessen sind alternative Investitionsmöglichkeiten in den Vordergrund gerückt, unter den Sozialimmobilien sind es insbesondere Pflegefonds, welche aufgrund von mehreren Faktoren eine attraktive Investitionsmöglichkeit sind: Einerseits verzeichnen die meisten Gemeinden eine Unterversorgung von Pflegeimmobilien. Andererseits liefern sie wiederum einen verhältnismäßig sicheren Cash-Flow und haben aufgrund der demographischen Lage stabile Renditeaussichten. Prof. Dr. Thomas Beyerle Angesichts der insgesamt eher zögerlichen Ansätze der Immobilienwirtschaft, soziale Problematiken anzugehen, besteht im Kontext Social Impact also ein großes Potenzial für eine weitere Intensivierung von ESG-Investitionen. Abgesehen davon ist aber auch davon auszugehen, dass sich durch die Effekte der Corona-Pandemie auf unsere Gesellschaft weiterer Bedarf – und somit neue Investitionsmöglichkeiten für diese Kategorie hervortun.

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Die 12. Real Estate Brand Value Study als größte Markenwertstudie der europäischen Immobilienwirtschaft steht 2021 unter dem Motto „Disruption meets Resilience“.

2021 ist das Jahr eins nach Ausbruch der weltweiten Corona-Krise, die in die Wirtschaftsgeschichte als eines der herausforderndsten und schwierigsten Jahre seit Ende des zweiten Weltkrieges eingehen wird. Selten zuvor hat ein Ereignis Unternehmen an allen Orten dieser Erde und in allen Branchen so betroffen wie das Auftreten des folgenschweren Virus.

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(END-)STATION NACHHALTIGKEIT

Der Klimawandel ist längst Realität und die Immobilienwirtschaft ist mittendrin statt nur dabei. Ihr Anteil an den weltweiten Gesamtemissionen wird auf 40 Prozent geschätzt. Punkto CO2-Ausstoß gibt es global betrachtet keinen größeren Schadstoffverursacher als den Gebäude- und Bausektor.

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STRESSTEST FÜR MARKEN

Eingebrochene Nachfrage, eingefrorene Transaktionen & Investitionen, nach Hause ausgelagerte Mitarbeiter, die Angst um ihren Job haben, und Unternehmen, die um das Überleben kämpfen – die Covid-19 Krise hat auch die Immobilienwirtschaft in vollem Umfang erfasst.

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„Wie wirkt sich Nachhaltigkeit auf die Performance und Positionierung Unternehmen unterschiedlicher Asset Klassen aus?

Diese Frage ist in der oberflächlichen Betrachtung nicht schwer zu beantworten, zumal eine positive Aussage am Markt erwartet wird, will man sich nicht gänzlich unglaubwürdig machen. Nachhaltigkeit verhilft dem Unternehmen zur Reputation, Image und damit auch zu Wachstum und Ertrag. Ja, Nachhaltigkeit wirkt sich insgesamt positiv aus. Damit ist eigentlich schon alles erzählt, denn dies ist die Kurzfassung zur Motivation, warum Nachhaltigkeit grundsätzlich eine gute Sache ist und „sich letztlich rechnet“. Doch an dieser Stelle wird auch klar, dass es eine einfache, weil simplifizierende Antwort nicht geben kann.

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Developer: Identitätsstifter auf der Suche nach dem Heiligen Gral

In der immobilienwirtschaftlichen Hackordnung der Berufsfelder stand von je her eine Zunft ganz oben: die Projektentwickler, sprich Developer. Ob das so stimmt, mag ein Fondsmanager, Asset Manager oder Analyst tendenziell anders sehen, doch der Grund dieser Pole Position überragte die Zeit: Developer schaffen anfassbare und erlebbare Werte, sie schaffen den Daseinsberechtigungskern der Branche: die Immobilienobjekte selbst.

Doch diese Identität und Selbsteinschätzung gerät mittlerweile ins Wanken. Der Grund liegt auf der Hand: Kapital zum Entwickeln ist verfügbar, sogar die Grundstücke, und eine Auftragsarbeit für einen Investor ist eher Regel, denn die Ausnahme. Doch relativ plötzlich …

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„Engaging the future“

Mehr Themen, mehr Internationalität, mehr Aussteller. 30 Jahre und kein bißchen müde. Die Mipim 2019.

Rekorde

Superlative hatte der Direktor Ronan Vespart im Vorfeld angekündigt. Und er hielt Wort, jedenfalls was die nackten Fakten betrifft. 26.800 Player aus allen Sektoren der internationalen Property-Industrie, rund 5.400 Investoren und 560 politische Leader aus mehr als 100 Ländern waren zur 30. Auflage des Marché international des professionels de l’immobilier, kurz Mipim, nach Cannes geströmt, um der Immobilien-Leitmesse ihre Aufwartung zu machen. Der viertägige Megaevent stand zwischen 12. und 15. März ganz im Zeichen der Zukunft einer Branche, die stark in Bewegung ist. „Engaging the future“ lautete das Motto der Veranstaltung.

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Starke Marken trotzen dem Brexit – Herausforderung für Developer und Investoren

Nein, nicht alles ist „Brexit“ in 2019, auch wenn es bei der fast pausenlosen Beschallung durch „Breaking News“ und den Szenarien mit hartem, weichem oder gar keinem Brexit fast den Eindruck hat. Die Immobilienmärkte und noch mehr die Werte der Immobilien zeigen sich davon grundsätzlich unbeeindruckt. Klar ist freilich, dass die Schlagzeilen von der Insel nicht nur chaotisch in der Willensbildung bleiben, sondern auch von Tag zu Tag negativer werden. Hier verlagert ein Milliardär seine kaufmännischen Aktivitäten nach Monaco um rund 4 Mrd. € Steuern zu sparen, dort sind 3.500 Arbeitsplätze bei Honda bedroht. Probleme mit den holländischen Tomaten bei Tesco werden prognostiziert, von den LKW-Schlangen an den neuen Zollschranken ganz zu schweigen. Doch bei sehr nüchterner Betrachtung reagieren die immobilienwirtschaftlichen Marktteilnehmer, seien es Investoren oder Developer, eher gelassen:

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