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Vergesst den ROI, hier kommt der ROH

Erfolg hat eben doch mit Glück zu tun

ROI: Diese Abkürzung kennt jeder. Aber wofür steht ROH? Really Old Habit? Rechnung Ohne Haben? Risk Of Harm? Schon gut, wir verraten es Ihnen einfach. ROH steht für Return on Happiness. Und dafür, wie sich ein deutscher Baukonzern mit niederländischen Wurzeln am Markt positioniert. Oder besser noch – wer will das nicht – alleinstellt. Ich zitiere: „Natürlich zählen für uns die Zahlen. Aber wer sagt, dass man Glück nicht messen kann? Zufriedenheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Kunden, Partnern – das ist der Kern unserer Philosophie.“ Schauen wir mal genauer hin – auf Kondor Wessels und die Philosophie der Partnerschaftlichkeit hinter dem Claim „Konstruktion kommt von konstruktiv.“

Alleinstellung auf neuem Weg

Bisher war klar: Will ich mich alleinstellen, habe ich drei Möglichkeiten: Entweder, ich punkte durch meine Kostenführerschaft. Oder aber ich differenziere mich mit meinem Produkt so deutlich, dass Kunden mehr zu zahlen bereit sind – und als dritte Option die Konzentration auf Schwerpunkte (Spezialisierung). Alle drei sind in den ausschreibungsgetriebenen Märkten schwer zu realisieren und beinhalten hohes Konfliktpotenzial. Bleibt Wenn man aber, wie Kondor Wessels, für Produkt- und Projektentwicklung, Planung, Bauausführung und Projektpartnerschaft aus einer Hand steht, würde das eine Einschränkung des gewachsenen Portfolios bedeuten. Es gibt ihn eben doch, den vierten Weg: die Alleinstellung über die Unternehmenskultur. Nicht aufgesetzt, sondern gelebt. Nicht austauschbar, sondern 100% Kondor Wessels. Wie aber wird diese besondere Kultur greif- und sichtbar?

Agentur als Katalysator

Alle an einem Tisch: Agentur, Geschäftsführung, HR, Marktforschung. Das war der Ausgangspunkt, um das „Gefühl“ Kondor Wessels in eine neue Positionierung zu überführen. Was macht uns aus, was macht uns anders, rational und emotional, welche Botschaften wollen wir senden – und welche haben bei unseren Zielgruppen auch wirklich Relevanz? In einem mehrstufigen Prozess haben DUO und Kondor Wessels Soll und Ist bestimmt, Besitzstände definiert, Werte und Charakter herausgearbeitet und fixiert. Wichtig, aber erst ein Zwischenschritt.

Marke mit Gesicht

Das, was das „neue“ Kondor Wessels heute ausmacht, war der sichtbare zweite Schritt: die Überarbeitung aller Wordings und des Corporate Designs, der völlig neu konzipierte Webauftritt als Meilenstein – auch dieser zeitlich extrem ambitionierte Rollout zur ExpoReal war nur mit der partnerschaftlichen Zusammenarbeit möglich, für die Kondor Wessels steht. In konzentrierten Arbeitsgruppen, gebildet aus Agentur- und Unternehmensvertretern. Und mit klaren Prämissen: Wir wollen authentisch sein, persönlich, auf Augenhöhe mit unseren Partnern. Die Kommunikation als Spiegel der Realität. Gesicht zu zeigen gehört dazu: Sämtliches Bildmaterial wurde darum in Shootings mit Mitarbeitern generiert. Neben der Individualisierung des Auftritts hat das einen fast genauso wertvollen Nebeneffekt. Es ist Zeichen von Wertschätzung, ein echtes Incentive und Bindungsinstrument.

Innovatives Bauteam-Verfahren

Über die Kommunikation hinaus ist die partnerschaftliche Positionierung auch Innovationstreiber bei Planungs- und Bauprozessen: Kondor Wessels steht für das Bauteam-Verfahren. Es ist die Antwort auf ein Grundprinzip in Deutschland – die Trennung von Planung und Ausführung, insbesondere im öffentlichen Hochbau. Passt diese Trennung zum Kondor Wessels-Prinzip der Partnerschaftlichkeit? Klares Ja, wenn man eine neue Kultur des Miteinanders schafft. Für diese Kultur steht das besagte Bauteam-Verfahren. Es überträgt Partnerschaftlichkeit und damit konstruktive Zusammenarbeit auf Augenhöhe in den Planungs- und Bau-Alltag. Das geht nur, wenn man ökonomische und soziale Kompetenz gleichermaßen fördert. Wenn man die Bedürfnisse und Emotionen aller Projektbeteiligten beachtet und damit einen gemeinsamen Blick auf das Projekt und die Zusammenarbeit schafft. Im Ergebnis kennt jeder seine Rolle, Erwartungen und Befürchtungen der Vertragspartner sind transparent. Das ist der Weg zum Bauen mit gelungenen Beziehungen: Durch das Zusammenbringen von Planung und Bau von Anfang haben alle ein gemeinsames Verständnis vom Bausoll. Und arbeiten konstruktiv an Wegen, es effizienter, stressfreier – wir sind wieder beim ROH – und glücklicher als bisher zu erreichen. Bauen soll wieder Freu(n)de machen, das ist der erklärte Anspruch.

Positionierung leben

Dass partnerschaftliches Arbeiten auch organisatorisch mehr ist als ein kommunikatives Vehikel, beweist Kondor Wessels durch seine Umstrukturierung: Auch intern wird die Positionierung gelebt, mit einem Shared Service Center – dem Kondor Wessels Competence Center – mehr denn je. Ziel ist, auch räumlich die Basis für partnerschaftliche Zusammenarbeit zu schaffen. Und die Abläufe damit abteilungsübergreifend schneller zu machen.

Nachahmer gefunden?
In einer so wettbewerbsintensiven Branche – im Kampf um die Besten, um die Aufträge, um die tragfähigen Verbindungen zu Behörden, Entscheidern, Multiplikatoren – ist ein Alleinstellungsmerkmal fast unbezahlbar. Kondor Wessels hat es aus seiner gewachsenen Identität heraus entwickelt. Nachahmen ist also bestimmt ein praktischer Wunsch. Und dabei doch eher nur eine theoretische Möglichkeit.

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„Es gibt ihn eben doch, den vierten Weg: die Alleinstellung über die Unternehmenskultur. Nicht aufgesetzt, sondern gelebt. Nicht austauschbar, sondern 100% Kondor Wessels.“

KondorWessels Mockup A4

KondorWessels Mockup
Heike Heider und Martin Schubert, Geschäftsführer der DUO Werbeagentur
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