Best Brands Practice

Drees & Sommer

AUF DEM BLUE WAY ZUR BENEFICIAL COMPANY

Drees & Sommer nimmt internationale Nachhaltigkeitsstandards zum Anlass weiterzudenken – und berät Kunden auf Grundlage dieser Mentalität mit professionellem Know-how.

Für Drees & Sommer verschmolzen 2020 Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander. Denn 2020 feierte das auf Bau-, Immobilien- und Infrastrukturvorhaben spezialisierte Unternehmen 50-jähriges Bestehen – und mit ihm die Kontinuität nachhaltigen Denkens und Handelns. Was gestern galt, gilt heute, was heute gilt, wird morgen gelten: Wirtschaftlicher Erfolg hat nur einen Wert, wenn er mit ökologischen und sozialen Zielen im Einklang steht.

Lange bevor sich Nachhaltigkeit zum Trendthema aufschwang, erklärte Drees & Sommer „the blue way“ zu seiner Maxime und warb – intern wie extern – um Mitstreiter für eine Grundhaltung der Ganzheitlichkeit. Unter „the blue way“ versteht das Unternehmen mit Hauptsitz in Stuttgart Nachhaltigkeit in all ihren Facetten: getragen durch das Zusammenspiel von Ökonomie und Ökologie, durch Vernunft plus Emotion und durch stringente, zielgerichtete Prozesse, die Platz für kreativen Spielraum lassen.

Positiv sein, nicht nur (klima-)neutral

Statt zum Jubiläum eine kostspielige Party zu veranstalten, ermutigte das Unternehmen seine Mitarbeiter:innen zu 50 ökologischen und sozialen Projekten, die ein Ziel einte: Sie sollten der Umwelt und der Gesellschaft dienen. Die Aufgeforderten investierten viel Herzblut und Energie. Sie machten greifbar, was es bedeutet, eine Beneficial Company zu sein. Eine solche zeichnet aus, nicht nur die negativen Auswirkungen des eigenen Wirtschaftens zu minimieren, sondern positive Beiträge für den Planeten zu leisten. Drees & Sommers Bilanz der unternehmensweiten CO2-Emissionen ist ausgeglichen, bei der Projektarbeit liefern die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen Orientierung. Für zukunftsweisende Konzepte wie das Cradle to Cradle®-Designprinzip tritt Drees & Sommer als überzeugter Unterstützer auf. Neben den Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI) richtet sich das Unternehmen nach den ESG-Regularien – und unterstützt Kunden dabei, diese einzuführen und zu erfüllen.

Eine Vorreiterrolle wollen die Planungs- und Projektmanagementspezialisten auch durch ihr Engagement für das globale Online-Material-Kataster „Madaster“ einnehmen. Das Herausragende an Madaster ist, dass es über die Informationen zu Herkunft und Qualität von Bauprodukten hinaus eine Basis bietet, um material- und gebäudespezifische Kennzahlen zu ermitteln und Rohstoffwerte transparent zu machen. Immobilien präsentieren sich dank Madaster als wahre Rohstoffdepots. In der Partnerschaft und der Unterstützung der Plattform als „Kennedy“ sieht Drees & Sommer einen wichtigen Impuls zum weiteren Vorantreiben der Circular Economy.

Image rights: MORINGA GmbH / kadawittfeldarchitekten, Source: rendertaxi

Gesundes und nachhaltiges Wohnen

Ein aktuelles Kundenprojekt, das exemplarisch für eine Circular Economy steht, ist das erste Cradle to Cradle®-Wohnhochhaus Deutschlands. Es entsteht momentan in der HafenCity Hamburg. Als „Moringa“, benannt nach der Wunder- und Heilpflanze Moringa oleifera, setzt die neuartige Immobilie Maßstäbe in Bezug auf Nachhaltigkeit und Innovationen: Deutlich mehr als 50 Prozent des Gebäudes bestehen aus rezyklierbaren Materialien. Alle Stoffe und Bauteile sind so konzipiert, dass sie entweder im biologischen oder im technischen Kreislauf wiederverwendet werden können. Statt Entsorgungskosten am Ende eines Lebenszyklus, wird so ein wirtschaftlicher Mehrwert generiert und Ressourcen werden geschont – ganz nach dem Cradle to Cradle-Designprinzip (C2C).

Die Bauherrin, die MORINGA GmbH by Landmarken, setzt bei der Planung und Realisierung auf die fachliche Erfahrung von Drees & Sommer und das C2C-Wissen der EPEA GmbH – Part of Drees & Sommer. Die Expert:innen begleiten das nachhaltige Projekt mit Cradle to Cradle-Mentoring sowie Circular Engineering und übernehmen außerdem die Bauphysik, das Energiedesign, die Fassadenplanung, die Technische Ausrüstung, das Facility und Green Building Management

Neben den ökologischen Faktoren stehen auch soziale Aspekte im Fokus. Denn bei rund 30 Prozent der entstehenden Wohnungen handelt es sich um geförderten Wohnungsbau. Den vielfältigen Wohnungsmix ergänzen Co-Working- und Gastronomie-Flächen. Insgesamt umfasst das Gebäude über 24.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche