Best Brands Practice

Berlin Hyp AG

Der Klimawandel ist die große gesellschaftliche Herausforderung unserer Zeit, der wir uns als Gesellschaft und damit auch als Immobilienbranche gemeinsam stellen müssen.

Schätzungsweise sind ein Drittel der globalen CO2-Emissonen unmittelbar oder mittelbar Gebäuden und deren Betrieb zuzurechnen. Die Immobilienwirtschaft ist somit nicht nur ein relevanter Akteur im Klimaschutz zur Reduktion von Treibhausgasen, Immobilien werden auch zunehmend von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sein.

Klimaschutz ist Zukunftssicherung, für die insbesondere Strategien und gemeinsame Lösungen in der Immobilienwirtschaft gefragt sind. Neue Anforderungen an Immobilienstandorte und Immobilien stellen deren Eigentümer vor große Herausforderungen und erfordern einen gigantischen Veränderungsprozess – die Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft. Der Finanzsektor übernimmt hier eine Schlüsselrolle, denn er stellt das Kapital für notwendige Maßnahmen bereit. Gerade in der Finanzierung liegt ein guter Ansatzpunkt, um mehr Anreize für eine nachhaltige Entwicklung zu schaffen, beispielsweise über die Kopplung von Nachhaltigkeits-KPIs mit den Finanzierungskonditionen. Denn eine Kernkompetenz von Banken ist es, Risiken zu analysieren, zu bewerten und diese bei Investitionsentscheidungen zu berücksichtigen.

Die Berlin Hyp bekennt sich zum Pariser Klimaabkommen und den nationalen Klimazielen.

Das Thema Nachhaltigkeit ist in unserer Unternehmensstrategie fest verankert und wir verfolgen unsere ambitionierten Ziele mit Nachdruck. Konkrete Maßnahmen haben wir in unserer weitreichenden Nachhaltigkeitsagenda strategisch für uns festgeschrieben. Ein wachsender Anteil an Green Buildings im Finanzierungsportfolio der Bank, Schaffung von Transparenz sowie neue ESG-Produkte, wie beispielsweise unser Transformationskredit, sind wesentliche Elemente davon. Das Ziel ist es, den grünen Anteil unseres Kreditportfolios bis zum Jahr 2025 auf ein Drittel zu erhöhen und die Reise wird dann weitergehen. Außerdem soll bis Ende 2023 vollständige Transparenz über die Energiewerte, in Form von Energieausweisen und Nachhaltigkeitszertifikaten, sowie die CO2-Emissionen der von uns finanzierten Gebäude vorliegen.

Bis zur klimaneutralen Immobilienwirtschaft ist es noch ein steiniger Weg. Bei all unseren Bemühungen die CO2-Emissionen zu senken, ist es wichtig, den Blick für das große Ganze nicht zu verlieren. Schließlich gehört zu einer nachhaltigen Entwicklung eine ganzheitliche ESG-Betrachtung (ESG steht für Environmental, Social, Governance), die Betrachtung von sozialen Komponenten, also des „S“ in ESG bleibt gleichermaßen wichtig. Denn die Transformation muss auch erschwinglich sein. Ziel sollte ein optimales Mittelmaß sein – energieeffizienter und bezahlbarer Wohnraum, in lebenswerten Quartieren und Städten. Um dieses Ziel zu erreichen müssen wir gemeinsam Lösungen entwickeln – denn

Nur gemeinsam können wir den großen Herausforderungen im nötigen Tempo begegnen.

Sascha Klaus

Vorstandsvorsitzender Berlin Hyp AG