Best Brands Practice

21st Real Estate

Immobilien zukünftig handeln wie Aktien an der Börse

Das Berliner PropTech, 21st Real Estate, digitalisiert den Ankauf von Investitionsimmobilien, um den Prozess effizienter zu gestalten – und bereitet Kunden und ihre Immobilien schon heute auf den „Digital Deal“ von morgen vor.

Seit Jahrzehnten boomt der Immobilienmarkt und der Branche geht es gut. Dennoch ist es höchste Zeit für Unternehmen, aktiv zu werden und Prozesse anzupassen. Denn, nur weil es dem Markt gut geht, bedeutet es nicht, dass die Prozesse innerhalb der beteiligten Firmen ebenso gut funktionieren. Das hat auch 21st Real Estate erkannt und sich vor drei Jahren die Frage gestellt, welche Prozesse im Immobiliensektor aktuell den größten „Pain“ darstellen und welche am stärksten von der Digitalisierung profitieren werden. Gemeinsam war sich das Gründerteam schnell einig, dass der komplexe Ankaufsprozess mit einer automatisierten Objektbewertung die größten Chancen für eine Digitalisierung bietet.

Der Ankaufsprozess, wie er heute gelebt wird, besteht aus vielen einzelnen Schritten, wie Angebotserfassung und Lagebewertung, Erstindikation, Cashflow-Analyse und Due Diligence. Jeder dieser Schritte ist aufwändig und durchläuft oft mehrere Mitarbeiter. Diese müssen Daten manuell recherchieren und PDFs und Excel-Tabellen abschreiben. Dabei entstehen Fehler. Hinzu kommt, dass der Prozess linear abläuft, also jeder Beteiligte auf die Arbeit des Vorgängers warten muss. Das führt zu einem ineffizienten und intransparenten Prozess.

Der “Digital Deal” als Herzstück des Ankaufsprozesses

Dieser Prozess hat sich über viele Jahre in den Unternehmen etabliert. Deshalb gilt es nicht nur, einzelne Prozessschritte zu digitalisieren, sondern Prozesse komplett neu zu denken. Moderne Technologien und Algorithmen können Mitarbeiter bereits heute an vielen Stellen unterstützen. Sie helfen dabei, repetitive Arbeiten zu minimieren und menschliche Fehler zu vermeiden. Dabei muss der Ansatz aber tiefer gehen. Zum Beispiel ist das bloße Digitalisieren von PDFs keine Lösung. In einem digitalen und smarten Prozess dürfen PDFs erst gar nicht mehr entstehen. Um den Ankauf effizienter zu gestalten, hat 21st Real Estate ihn in einen “Digital Deal” umgewandelt, der mit heute üblichen Ankaufsprozessen nicht mehr zu vergleichen ist. Der “Digital Deal” verläuft nicht mehr als lineare Kette wie bisher, sondern er steht im Zentrum aller Aktivitäten. Mitarbeiter und externe Partner können parallel an einem Deal arbeiten und müssen nicht mehr auf den Vorgänger warten. Unternehmen können, unabhängig von der Marktlage, wesentlich effizienter arbeiten. Auf diesen “Digital Deal” bereitet das Unternehmen Kunden und ihre Immobilien schon heute vor.

Immobilienankauf der Zukunft

Der “Digital Deal” läuft in der Cloud und beginnt damit, dass Investoren standardisierte Gesuche und Anlagestrategien definieren, die dann automatisch mit allen am Markt sichtbaren Objekten gematcht werden. Passende Objekte werden im Anschluss vollautomatisch auf Basis von Lage, Preis und Cashflow-Potenzial bewertet und der Investor erhält Kauf- oder auch Ablehnungsempfehlungen. Mitarbeiter können jederzeit Annahmen ändern oder Informationen ergänzen, die sofort in die Bewertungen einfließen und für alle Beteiligten zugänglich sind. Sämtliche KPIs werden per Knopfdruck an Banken, Versicherungen und weitere Dienstleister übermittelt, die wiederum direkt Angebote schicken können. Über digitale Transaktionshandbücher wird anschließend die Due Diligence gesteuert und der Deal bis zum Vertrag gebracht. In Zukunft muss dann noch der tatsächliche Eigentumsübergang automatisiert stattfinden, z. B. über Tokenization und Blockchain-Technologien. In der letzten Ausbaustufe führt das dazu, dass Investoren Objekte digital per Knopfdruck handeln können – wie heute schon Aktien an der Börse. Dafür macht 21st Real Estate seine Kunden und deren Objekte schon heute „digital deal ready“.

Ist der digitale Immobilienankauf nur Zukunftsmusik?

Nein! Schon heute sind viele Bereiche des “Digital Deals” nutzbar. So hat 21st Real Estate nicht nur die automatisierte Lagebewertung entwickelt, sondern auch bereits die Objektbewertung sowie Investitionsbewertungen und Cashflow-Prognosen digitalisiert. Auch digitale Workflows und asynchrone Rollenverteilungen hat das Unternehmen bereits in seine Software integriert. Entlang der Prozesse des Digital Deals bindet 21st Real Estate an jeder Stelle starke Partner, darunter Banken, Versicherer, Gutachter und Baufirmen an, um alle Schritte konsequent zu digitalisieren. In Zukunft wird der gesamte Prozess über eine Plattform in der Cloud gesteuert – frei von Medienbrüchen. Bis es soweit ist, unterstützt 21st Real Estate Kunden bereits heute dabei, sich für die Zukunft zu rüsten, Prozesse zu verschlanken und effizienter zu arbeiten – unabhängig davon, ob Unternehmen ganz am Anfang der Digitalisierung stehen oder sich schon mittendrin befinden.

Digitale Stadt
CEO Petr Bradatsch und COO Prof. Dr. Nicolai Wendland

Foto: Anke Illing, ILLING & VOSSBECK FOTOGRAFIE

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